Mittlerweile hat uns die dritte Welle der Covid Pandemie fest im Griff. Planungen, die heute noch sinnvoll erscheinen, sind kurze Zeit später wieder komplett hinfällig. Mit viel Optimismus und Durchhaltevermögen konnten wir fast alle Veranstaltungen im April durchführen, einzig die Hengstschau machte Ende April keinen Sinn mehr nachzuholen.

Das Dressurturnier Schloss Wickrath Dressage war erneut gute Werbung für den Standort Wickrath. Viele Spitzenreiter waren vor Ort und fühlten sich gut aufgehoben.

Das NRW Freispringchampionat und das bundesweite Finale der Springponyhengste konnte unter erheblichen Coronaauflagen glücklicherweise durchgeführt werden.

Auch wurde im nunmehr dritten Anlauf unsere Körung der Abteilung B endlich abgehalten.

Alle Veranstaltungen waren leider, wie immer, nur ohne Zuschauer möglich, allerdings dank Rimondo und Clipmyhorse.tv für alle von Zuhause aus mitzuverfolgen.

Fohlensaison

Die Fohlensaison ist gestartet und alle sind gespannt was der Jahrgang bietet. Alle Vorbereitungen und die Sichtung für unsere beiden Fohlenauktionen, sowie die Fohlenbörse sind in vollem Gange. Unser engagiertes Team ist im Land unterwegs und die Resonanz ist wirklich positiv. Scheuen Sie sich nicht den Kontakt mit Yannick Pferdmenges und Alexander Thoenes zu suchen, beide sind hochmotiviert für unsere Züchter da. Es macht Spaß ihre Arbeit mitzuverfolgen.

Schaustandorte

Was sich in den letzten Wochen und Monaten bereits abgezeichnet hat ist nun offiziell.

Die Kreise Kleve und Wesel werden ab dem nächsten Jahr eine gemeinsame „Niederrhein Schau“ ausrichten sowie weiter südlich werden der Verbund Rhein-Erft-Kreis, Rhein-Kreis-Neuss und Viersen-Krefeld in diesem Jahr mit der „Fohlenschau mittlerer Niederrhein“ ihr Pilotprojekt starten.

Damit haben wir neben der Euregio Schau in Aachen und der gemeinsamen Schau der drei oberbergischen Kreise nun 4 Standorte im Rheinland, die sich für die Zukunft positioniert haben und auf denen wir noch hoffentlich lange unsere Zuchtprodukte vorstellen können.

Über diesen Entscheidungen schwingt auch etwas Wehmut mit. Die Schau in Goch-Heidhausen, aber auch die in Hünxe und vormals Birten, waren absolute Jahreshöhepunkte für mich, mit vielen unvergessenen Erinnerungen an fast vier Jahrzehnte Schauwesen. Doch freue ich mich auch über die neu entstandenen Schauplätze. Die Aussteller haben in Zukunft die Aussicht wieder in größeren Konkurrenzen zu starten und auch die Bedeutung von Selektion, bei den zu erwartenden Teilnehmerzahlen bekommt wieder einen anderen Stellenwert als zuletzt.

Nachwuchsförderung

Was mir in den letzten Jahren Sorge bereitet ist das Nachwuchsproblem im Bereich der Pferdezucht und des Sports. Den demographischen und Strukturwandel kann leider keiner aufhalten und Corona ist sogar der Beschleuniger. Die Jungzüchterarbeit und der Kinderreitsport ist seit nun über einem Jahr zum Erliegen gekommen.

Es stellt sich die Frage wie wir unseren Nachwuchs weiterhin motivieren können, bei diesen Perspektiven, bei denen nahezu jegliche Betreuung oder Schulung immer noch nicht möglich ist. Meine Befürchtung ist, dass viele unseren Youngster verloren gehen oder aber bereits ihr Hobby aufgegeben haben. Darum gilt es für uns alle, jede Chance zu nutzen die Kinder aus dem eigenen Umfeld zu unterstützen und zu fördern, wo es nur geht. Sie sind unsere Zukunft.

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